Ohne Stativ ist das Arbeiten damit eher Glückssache. Das korrekte Ausrichten und Shiften braucht schon einiges an Geduld, zudem hat das Objektiv nur einen manuellen Fokus. Man gewöhnt sich allerdings schnell an das Arbeiten mit Stativ, Wasserwaage und Live-View (zum Scharfstellen). Natürlich lassen sich Gebäude auch mit einem normalen Objektiv fotografieren und die stürzenden Linien im Nachhinein begradigen. Das ist allerdings erstens mit Arbeit und Bildverlusten verbunden und zweitens sieht man das fertige Bild dann erst am Rechner und nicht schon bei der Komposition. Weiterhin lässt sich das Shiften nicht nur zum Ausgleichen von stürzenden Linien sondern auch zum Erstellen von mehreren Fotos mit unterschiedlichen Bildausschnitten nutzen, die man später zusammenfügen kann um einen größeren Bildausschnitt zu erreichen.
Seine Stärke kann das Objektiv natürlich vor allem bei hohen Gebäuden ausspielen, und so habe ich unter anderem das untenstehende Bürogebäude fotografiert. An sich kein sonderlich spannender Anblick, allerdings ist mir im Nachhinein aufgefallen, dass die entstandenen Bilder ein ganz interessantes Beispiel für die Auswirkung des Standortes auf das Bildergebnis sind, die Form des Gebäudes wirkt je nach Standort unterschiedlich.







